Neuer Rechencluster am HIM

Der HIM-Rechencluster "Clover"

Für Berechnungen in der Gitter-QCD steht dem Helmholtz-Institut seit
Dezember ein neues Cluster zur Verfügung - Clover. Das Cluster besteht
aus 320 identisch konfigurierten Rechnern, wobei jeder Rechner aus zwei
Intel Prozessoren der neuesten Generation mit je 8 Prozessorkernen
aufgebaut ist. Das Gesamtsystem besteht somit aus 5120 Rechenkernen,
welche auf über 10 Tbyte Hauptspeicher zugreifen und mit Infiniband,
einem besonders schnellen Interconnect zur Interpozessorkommunikation,
vernetzt sind. Die theoretisch maximale Rechenleistung beträgt über 106
TFlops bei einem maximalem Stromverbrauch von etwa 120 kW. Das
Kühlkonzept basiert auf besonders energieeffizienten passiven

Mainzer Wissenschaftsmarkt 2013

Kids lernen hands-on die Physik des HIM
Junge Wissenschaftler vermitteln Physik kindgerecht

Am 15./16.09.2013 hieß es Tore auf für den 12. Mainzer Wissenschaftsmarkt auf dem Gutenberg-Platz, direkt vor dem Theater. Auch dieses Jahr war das Helmholtz-Institut Mainz mit einem Stand dabei. Hier konnten die Kleinen und die Großen mit viel Spaß selber ausprobieren, wie ein Quantenkicker funktioniert und was es bedeutet als Physiker die Struktur von Materie zu erforschen.

Neue superschwere Elemente können direkt nachgewiesen werden

Internationale Forschungskooperation mit Beteiligung des HIM hat am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Element 115 nachgewiesen
TransActiniden Separator und Chemie Apparatur (TASCA). Foto: G. Otto/GSI

Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, frühere Hinweise auf die Existenz des superschweren Elements 115 zu bestätigen. Das Experiment wurde am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt unter der Leitung von Physikern der Universität Lund und mit der Beteiligung von Forschern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) durchgeführt. Elemente jenseits der Ordnungszahl 104 werden als superschwere Elemente bezeichnet. Sie werden künstlich erzeugt und zerfallen in der Regel nach sehr kurzer Zeit. Erste Mitteilungen über die Entdeckung eines Elements mit der Ordnungszahl 115 stammen von Experimenten in Russland aus dem Jahr 2004. Allerdings reichten diese Ergebnisse für eine offizielle Entdeckung bisher nicht aus.

Forschungsreise von Ministerin Doris Ahnen

Ministerin Doris Ahnen und Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch bei ihrem Besuch in der Spektrometerhalle (Foto Jörg Henkel)
Ministerin Doris Ahnen und Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch bei ihrem Besuch in der Spektrometerhalle. Foto: Jörg Henkel

Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, hat am Mittwoch dem 24. Juli auf ihrer Forschungsreise durch Rheinland-Pfalz auch Station an der Johannes Gutenberg-Universität-Mainz gemacht und in Begleitung von Journalisten das Helmholtz-Institut Mainz und den Exzellencluster PRISMA besucht. 

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