Forschungsbau für das Helmholtz-Institut Mainz

Empfehlung des Wissenschaftsrats über Förderung von 28 Millionen Euro / Gemeinsame Einrichtung von GSI und Universität Mainz
Pressemitteilung der GSI vom 14.07.2011

Das Helmholtz-Institut Mainz erhält eine Förderung von 28 Millionen Euro für die Errichtung eines Forschungsbaus auf dem Campus der Universität Mainz. Dies hat der Wissenschaftsrat nach seiner Begutachtung empfohlen. Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) ist eine gemeinsame Einrichtung der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Eine Hauptaufgabe von HIM ist die Entwicklung von Beschleunigersystemen und von Detektoren für Experimente an der zukünftigen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt. FAIR ist eines der größten Forschungsvorhaben für die Grundlagenforschung weltweit und wird in den nächsten Jahren in internationaler Zusammenarbeit bei GSI entstehen. Der Neubau von HIM bietet Platz für 175 Mitarbeiter und soll im Jahr 2014 fertig gestellt sein.

Wissenschaftsrat empfiehlt Förderung von Forschungsneubauten

Neubauten für Helmholtz-Institut Mainz und Paul Klein-Zentrum für Immunintervention
Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur vom 11.07.2011

Der Wissenschaftsrat hat sich dafür ausgesprochen, zwei Forschungsbauten in Mainz in die Förderung von Bund und Ländern aufzunehmen. Mit den Neubauten für die Zusammenarbeit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) mit dem GSI Helmholtz-Zentrum für Schwerionenforschung Darmstadt im Helmholtz-Institut Mainz und des Paul Klein-Zentrums für Immunintervention (PKZI) der Universitätsmedizin soll jeweils im Jahr 2012 begonnen werden. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als €60 Millionen, die der Bund durch die Aufnahme in die Förderlinie zur Hälfte übernimmt.

Vom Ursprung aller Dinge

Mainzer Grundlagenforscher analysieren die Entstehung des Universums
Beitrag in einem Magazin der JGU 2011

Sie ergründen tatsächlich nichts Geringeres als das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Wissenschatlerinnen und Wissenschaftler am Forschungszentrum Elementarkräge und mathematischen Grundlagen (EMG) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) analysieren die Entstehung von Materien und die Entwicklung fundamentaler Kräfte im Universum. "Wir untersuchen die innerste Struktur der Materie, die uns umgibt - eine durchaus faustische Fragestellung", sagt Hartmut Wittig, Professor am Institut für Kernphysik und Sprecher des Forschungszentrums.

Zwei erfolgreiche Anträge für Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Nachwuchswissenschaftler am Helmholtz-Institut Mainz erhalten jeweils 1,25 Mio. Euro zum Aufbau einer eigenen Gruppe
Pressemitteilung der JGU vom 15.09.2010

Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM), eine Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, war beim diesjährigen Auswahlverfahren für Helmholtz-Nachwuchsgruppen mit zwei Anträgen erfolgreich. Miriam Fritsch und Jan Dvorak erhalten für die nächsten fünf Jahre jeweils 1,25 Mio. Euro zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe. Beide sind am Helmholtz-Institut Mainz angesiedelt. Sie werden mit ihren Nachwuchsgruppen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführen, die für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt von großer Bedeutung sind.

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