Zwei erfolgreiche Anträge für Helmholtz-Nachwuchsgruppen

Nachwuchswissenschaftler am Helmholtz-Institut Mainz erhalten jeweils 1,25 Mio. Euro zum Aufbau einer eigenen Gruppe
Pressemitteilung der JGU vom 15.09.2010

Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM), eine Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, war beim diesjährigen Auswahlverfahren für Helmholtz-Nachwuchsgruppen mit zwei Anträgen erfolgreich. Miriam Fritsch und Jan Dvorak erhalten für die nächsten fünf Jahre jeweils 1,25 Mio. Euro zum Aufbau einer Nachwuchsgruppe. Beide sind am Helmholtz-Institut Mainz angesiedelt. Sie werden mit ihren Nachwuchsgruppen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführen, die für das zukünftige Beschleunigerzentrum FAIR am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt von großer Bedeutung sind.

Helmholtz-Institut Mainz: In den Startlöchern für die Beschleunigeranlage FAIR

Auftaktveranstaltung für das Helmholtz-Institut Mainz: Aufbruch zu neuen Forschungsprojekten
Pressemitteilung der JGU vom 16.04.2010
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Foto: JGU/Peter Pulkowski
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Foto: JGU/Peter Pulkowski

Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) wurde im Juni 2009 gegründet, um die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter zu stärken und zu institutionalisieren. Im Beisein von Dr. Helge Braun, Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) des Landes Rheinland-Pfalz, fand am Freitag die Auftaktfeier für das neue Institut in Mainz statt, in deren Rahmen auch der Kooperationsvertrag von den beiden Partnern - dem GSI Helmholtzzentrum und der JGU Mainz - unterzeichnet wurde.

Helmholtz-Institut Mainz nimmt Arbeit auf

Spannende Forschungen zur Antimaterie, superschweren Elementen und neuen Beschleunigertechniken
Pressemitteilung der JGU vom 01.07.2009

Das neue Helmholtz-Institut Mainz (HIM), die erste gemeinsame Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit einer Universität, nimmt seine Arbeit auf. In der Einrichtung kooperieren künftig das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Erforschung von Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie. Nach der offiziellen Gründung am 9. Juni fällt jetzt der Startschuss für die Arbeitsaufnahme des neuen Instituts, das zunächst etwa 20 Wissenschaftler von GSI und Universität Mainz beschäftigt. In Vollbesetzung werden später rd. 60 Wissenschaftler bei HIM an grundlegenden Fragen der Physik und Chemie arbeiten.

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