Bald geht es los!

Beginn der Bauarbeiten für das Gebäude des Helmholtz-Instituts Mainz in diesem Jahr

Es geht los.... Die Untere Bauaufsichtsbehörde Mainz hat am 19.12.2012 die Zustimmung zur Errichtung des Forschungsgebäudes für das Helmholtz-Institut Mainz erteilt. Am 14.01.2013 werden die Bäume auf dem Baufeld Ecke Staudinger Weg/Johann-Joachim-Becher Weg gefällt. Der Baubeginn ist für Oktober 2013 vorgesehen.

Erstmals Schaleneffekte in den schwersten Elementen direkt gemessen

Ergebnisse werden zu besseren Vorhersagen über die „Insel der Stabilität“ führen
Pressemitteilung der GSI vom 10.08.2012
Enrique Minaya Ramirez (r.) und Michael Block mit dem ausgebauten Ionendetektor von Shiptrap. Foto: G. Otto/GSI

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat zum ersten Mal die Stärke von Schaleneffekten in Atomkernen sehr schwerer Elemente direkt gemessen. Die Ergebnisse liefern Informationen über die Kernstruktur superschwerer Elemente und dienen dazu, die Vorhersagen über die „Insel der Stabilität“ zu verbessern. So nennen Wissenschaftler eine Gruppe von Atomkernen superschwerer Elemente, die nicht in kurzer Zeit zerfallen, sondern außerordentlich stabil und damit langlebig sind. Wo sich diese Insel genau befindet, ist bislang nicht bekannt. Die jetzigen Messungen an der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt erfolgten an den Elementen Nobelium und Lawrencium mit der Ionenfallenanlage SHIPTRAP.

Quantensprung: Erstmals magnetische Eigenschaft an einem einzelnen Proton direkt beobacht

Wichtigste Etappe für die direkte Messung des magnetischen Moments des Protons und seines Antiteilchens erreicht - Materie-Antimaterie-Problem im Fokus
Pressemitteilung der JGU vom 21.06.2011
Doppelpenningfalle. Foto: JGU/Holger Kracke
Doppelpenningfalle zur Speicherung von einzelnen Protonen und zur Detektion der Spin Quantenzahl. Foto: JGU/Holger Kracke

Forschern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) ist gemeinsam mit Kollegen des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg und dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Darmstadt der erstmalige Nachweis von Spin-Quantensprüngen eines einzelnen Protons gelungen. Mit diesem extrem schwierigen Nachweis haben sie die Forscherkonkurrenz der Eliteuniversität Harvard hinter sich gelassen und weltweit die Führung auf diesem Feld übernommen. Das Ergebnis ist ein bahnbrechender Erfolg für die angestrebte Hochpräzisionsmessung der magnetischen Eigenschaften des Protons. Das Messprinzip basiert auf der Beobachtung eines einzelnen Protons, das in einer elektromagnetischen Teilchenfalle gespeichert ist.

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