HIM für Mensch und Medizin

Experimente und Infos rund um Teilchenbeschleuniger am Mainzer Wissenschaftsmarkt
4.10.2016
Fotos: PRISMA

Unter dem  Motto „Mensch und Medizin“ hatte die Stadt Mainz am 10. und 11. September 2016 zur 15. Auflage des Wissenschaftsmarkts auf den Gutenbergplatz eingeladen.

Auch das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) war mit einem Stand vertreten und zeigte anhand dreier interaktiver Exponate, wie Teilchenbeschleuniger in Medizin und Forschung funktionieren.

Bei herrlichem Wetter hatten große wie kleine Besucher die Gelegenheit spielerisch die Prinzipien der Beschleunigung im Wechselfeld, der Ablenkung im Magnetfeld und der Streuung an einem unbekannten Objekt zu entdecken.

Heaviest Atoms in the Limelight

First spectroscopic investigation of element nobelium
- by GSI -
Illustration for a nobelium atom
Photo: M. Laatiaoui

The analysis of atomic spectra is of fundamental importance for our understanding of atomic structures. Until now, researchers were unable to examine heavy elements with optical spectroscopy because these elements do not occur in nature and cannot be artificially created in weighable amounts. However, scientists have now looked for the first time into the inner structure of heavy elements. For this they used short-lived nobelium atoms with a nuclear charge of Z=102, which had been produced at the GSI accelerator facility. Using laser spectroscopy the researchers investigated individual atoms of nobelium and discovered a variety of excited states.

Lieferung der Protyp-Beschleunigerkavität des neuen SHE-Schwerionen-Dauerstrichbeschleunigers erfolgt

Lieferung der Protyp-Beschleunigerkavität des neuen SHE-Schwerionen-Dauerstrichbeschleunigers erfolgt
Photo v links: F. Dziuba (HIM), Victor Gettmann (HIM), Maksym Miski-Oglu (HIM) und Winfried Barth (HIM, GSI)

Nachdem im letzten Winter die erste supraleitende Beschleunigerkavität des neuen SHE Dauerstrich-Linearbeschleunigers erfolgreich an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt mit hoher Leistung getestet wurde, ist nun nach Abschluss aller Restarbeiten (wie u.a. das Anbringen des Heliummantels) die endgültige Lieferung (zur GSI) erfolgt. Diese Hochfrequenzkavität soll erstmals Schwerionenstrahl mit höchstem Tastverhältnis vom GSI-Hochladungsinjektor sehr effektiv beschleunigen. Als nächstes erfolgt alsbald die Integration in das bereits gelieferte und getestete Kryomodul (Demonstrator) Nach einem erneuten HF-Test und dem Einbau des Hochleistungskopplers wird nach derzeitiger Planung noch in diesem Jahr der geplante Strahltests erfolgen.

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