Schüler sammelt Forschungserfahrung am Helmholtz-Institut Mainz (HIM)

Sein  Schülerpraktikum in der 10. Klasse  nutzte der 16-jährige Finn Jäschke vom Otto-Schott-Gymnasium in Mainz dazu, erste Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung zu sammeln.  Am Helmholtz-Institut Mainz  entwickelte er unter Anleitung von Dr. Capozza in der Arbeitsgruppe von Prof. Maas ein Programm zur Steuerung eines Analog-Digital-Wandlers in der Programmiersprache Phyton. Mit dessen Hilfe werden die Signale eines Teilchendetektors digitalisiert und erfasst.

„Das war auch meine Motivation, dieses Praktikum in einem Forschungsinstitut zu machen“, erzählt Finn Jäschke. „Ich wollte direkt dazu beitragen, Neues zu entdecken und wissenschaftliche Probleme zu lösen!“.

Das Helmholtz-Institut (HIM) auf dem Campus der JGU Mainz, widmet sich der Erforschung der Eigenschaften von Materie und Antimaterie an der sich im Aufbau befindlichen internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt, wie zum Beispiel mit dem Zerstrahlen von Antimaterie am PANDA-Experiment. Darüberhinaus werden neue, zukunftsfähige Beschleunigertechniken entwickelt, Superschwere Elemente am Rande des Periodensystems erzeugt und erforscht, sowie Atome aus Antimaterie wie z.B. Antiwasserstoff hergestellt und erforscht.

Seine eigenständige Mitarbeit, hat Finn Jäschke begeistert und sein Interesse an Wissenschaft und Forschung geweckt. Er sieht sein Praktikum als wichtigen Schritt zur Motivation bis zum Abitur und als Anreiz zu einem naturwissenschaftlichen Studium!

 

Gerne nimmt das HIM weitere, an einem Praktikum interessierte, Schüler und Studenten auf.

www.him.uni-mainz.de

PANDA-experiment