Das Helmholtz-Institut Mainz

Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie

Aus einer Initiative des Bundestages wurde im Juni 2009 das erste Helmholtz-Institut auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet. Das Helmholtz-Institut Mainz stellt eine institutionelle Kooperation zwischen dem Forschungszentrum GSI der Helmholtz-Gemeinschaft und der Johannes Gutenberg Universität dar und ist das erste seiner Art. Es wurde auf die lange Kooperationen zwischen der Johannes Gutenberg-Universität und dem GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt begründet und bildet eine dauerhafte Außenstelle des GSI und Kooperationsgruppen der Institute für Kernphysik, Physik und Kernchemie auf dem Campus der Universität Mainz.

Wissenschaftlicher Schwerpunkt des Instituts ist die Erforschung der Reaktionen von Antimaterie an der sich im Aufbau befindlichen internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt, wie zum Beispiel mit dem PANDA-Experiment. Es werden neue, zukunftsfähige Beschleunigertechniken entwickelt und Atome aus Antimaterie wie z.B. Antiwasserstoff hergestellt und erforscht. Darüberhinaus beschäftigen sich Arbeitsgruppen des Instituts mit der Herstellung und Erforschung neuer, superschwerer Elemente, die in der Natur nicht vorkommen.

 

Weltrekord bei den Physikern in Mainz

Foto: AZ

Weltrekord in Mainz: Die längste Kettenreaktion der Welt

Am 11. Juni 2017 haben Mainzer Physiker einen offiziellen Guinness World Records-Weltrekord aufgestellt - mit dem längsten magnetischen Kugelbeschleuniger der Welt.
Mit einer mehr als 500 Meter langen Kettenreaktion haben Physiker der Universität Mainz am Sonntag einen Weltrekord aufgestellt. Der Versuch funktionierte ähnlich wie eine Dominokette:

Eine Kugel wird angeschoben, sie rollt dann anderthalb Meter auf einer eigens angefertigten Aluminium-Schiene bis sie gegen einen Magneten stößt. Hinter dem Magneten liegen zwei weitere Kugeln.
Der Aufprall sorgt dafür, dass sich eine der Kugeln löst und diese rollt dann weiter bis zum nächsten Magneten.

HIM-Guest: Jason Evan Stalnaker

Prof. Stalnaker of Oberlin College stays at HIM from June to August
29.5.17

 

"I work on high-precision spectroscopy experiments using stabilized optical frequency combs.  These investigations include precision frequency measurements of transitions in atomic lithium and direct-frequency comb spectroscopy of atomic vapors.   At Mainz I will work with Professor Budker on atomic physics tests of fundamental physics."

Current Position:
Associate Professor of Physics
Department of Physics and Astronomy
Oberlin CollegeOhio, USA

Research Interests:
High-precision atomic spectroscopy, Precision tests of fundamental physics using atomic systems, Atomic magnetometry, Femotosecond frequency combs, Optical frequency standards.

 

Victor Flambaum , guest at HIM, officially welcomed as new Gutenberg Research College Fellow

Foto: Simon Büttner

 

Victor Flambaum, guest at HIM, officially welcomed as new Gutenberg Research College Fellow

The Gutenberg Research College (GRC), the central strategic instrument to promote top-level research at Johannes Gutenberg University Mainz (JGU), celebrates its tenth anniversary today. The GRC was established in 2007 during the first phase of the Excellence Initiative of the German federal and state governments. The new GRC fellows are outstanding academics and artists originating from JGU and elsewhere who will be provided with special support by the GRC to enable them to dedicate themselves to research and the arts at Mainz University. To date, the GRC has awarded 51 fellowships.

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