Das Helmholtz-Institut Mainz

Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie

Aus einer Initiative des Bundestages wurde im Juni 2009 das erste Helmholtz-Institut auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet. Das Helmholtz-Institut Mainz stellt eine institutionelle Kooperation zwischen dem Forschungszentrum GSI der Helmholtz-Gemeinschaft und der Johannes Gutenberg Universität dar und ist das erste seiner Art. Es wurde auf die lange Kooperationen zwischen der Johannes Gutenberg-Universität und dem GSI-Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH in Darmstadt begründet und bildet eine dauerhafte Außenstelle des GSI und Kooperationsgruppen der Institute für Kernphysik, Physik und Kernchemie auf dem Campus der Universität Mainz.

Wissenschaftlicher Schwerpunkt des Instituts ist die Erforschung der Reaktionen von Antimaterie an der sich im Aufbau befindlichen internationalen Beschleunigeranlage FAIR in Darmstadt, wie zum Beispiel mit dem PANDA-Experiment. Es werden neue, zukunftsfähige Beschleunigertechniken entwickelt und Atome aus Antimaterie wie z.B. Antiwasserstoff hergestellt und erforscht. Darüberhinaus beschäftigen sich Arbeitsgruppen des Instituts mit der Herstellung und Erforschung neuer, superschwerer Elemente, die in der Natur nicht vorkommen.

Das Helmholtz-Institut ist zur Zeit in den Räumen der Universität Mainz untergebracht. Das Institut hat einen Forschungsbau eingeworben, der sich in unmittelbarer Nähe zu den Instituten für Kernphysik, Physik und Kernchemie befinden wird und in dem bis zu 160 Wissenschaftler Platz zum Forschen und Experimentieren finden werden.

Schüler sammelt Forschungserfahrung am Helmholtz-Institut Mainz (HIM)

PANDA-experiment

Sein  Schülerpraktikum in der 10. Klasse  nutzte der 16-jährige Finn Jäschke vom Otto-Schott-Gymnasium in Mainz dazu, erste Erfahrungen mit Wissenschaft und Forschung zu sammeln.  Am Helmholtz-Institut Mainz  entwickelte er unter Anleitung von Dr. Capozza in der Arbeitsgruppe von Prof. Maas ein Programm zur Steuerung eines Analog-Digital-Wandlers in der Programmiersprache Phyton. Mit dessen Hilfe werden die Signale eines Teilchendetektors digitalisiert und erfasst.

„Das war auch meine Motivation, dieses Praktikum in einem Forschungsinstitut zu machen“, erzählt Finn Jäschke. „Ich wollte direkt dazu beitragen, Neues zu entdecken und wissenschaftliche Probleme zu lösen!“.

Meet & Greet: Graduate Possibilities in Physics, Computer Sciences & Mathematics

2.11.2016

Demonstrating graduate and research possibilities in the Department of Mathematics, Physics and Computer Scienecs was the goal of the first "Meet & Greet" in the Helmholtz Institute Mainz on November, 2.

Lots of initiatives and experiments could be seen, latest research was to be discussed with our researchers and future working engagement in one of the presenting institutes could be expressed.

From the Physics side, the following institutes and initiatives participated:

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